Fortlaufende Änderungen Buchhaltung 2024 Stand 31.12.2024
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03.01.24: BUPARA, neuer Parameter (KST AUS KTOPL)
Im BUPARA gibt es auf Seite 2, Zeile 37 ein neues Steuerungsfeld:
37 KST AUS KTOPL (HSJT) : _ _ <<<
Anm.:
Das erste (linke) der beiden Eingabefelder existierte bereits.
Neu ist das rechte, hintere Eingabefeld.
Es gilt:
Während sich das vordere, linke Feld auf Kostenstellen in Provisions-
buchungen bezieht, kann im rechten Feld gesteuert werden, ob auch
Aufwandskonten und sonst. Konten derart verwaltet werden, dass eine
Kostenstelle lt. Kontenplan erkannt und bei Bildung des Journalsatzes
vom HSJT-Programm (Aufruf Q aus Menu/XQU aus Journal) genutzt wird.
N = Fehlwert/leer. Beim QUICKI/HSJT-Lauf werden die Kostenstellen
lt. FB-2, Kontenplan nicht berücksichtigt.
J = Das QUICKI/HSJT berücksichtigt die Kostenstellen lt. FB-2, Konten-
plan
(Programme: BUPARA/HSJT / Doku: BUPARA-DOKU / #29256)
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25.01.24: DTVTAB (Mapping-Tabelle für Konten/Export)
Im DTVTAB kann man mit der Funktionstaste <F6> nun mandatenübergreifend
kopieren. Beispiel:
#+ms
01 W Kontentabelle WBS - DATEV
WBS-Kto. DATEV-Konto
________ ________ __
111 201
1111 2011
111D 243 +----------------------------------------+
1200 991 ! !
123 123 ! Von welchem Mandant kopieren __ !
2828D 28 ! !
2892D 82 +----------------------------------------+
...
#+me
Erkennt das Programm, dass im Ziel-Mandaten bereits Einträge vorliegen,
erfolgt die Abfrage:
#+ms
+-------------------------------------------------------+
! !
!Wollen Sie wirklich kopieren (alte überschreiben) ? _ !
! !
+-------------------------------------------------------+
#+me
Wird die Abfrage bejaht, werden bestehende Einträge überschrieben.
(Programm: DTVTAB / Doku: DTVTAB-DOKU / #13697)
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30.01.24: Neue Abfrage in der Parametersektion des DB (=TBANK) für Mahnungen
In DB gibt es in der Parametersektion (DB-PA) eine neue Abfrage:
Rechnr. in Mahn.Kopf
Bei Eintrag J wird bei Druck von Mahnungen im "Kopf" die Rechnungsnummer
mit aufgedruckt. Wird nicht gleichzeitig die Einstellung J bei der Abfrage
<1 Vorgang je Mahnung> verwendet, handelt es sich ggf. (sofern es mehrere
Mahnungen zum gleichen Empfänger gibt) nur um die _erste_ Rechnungsnummer.
Gleichzeitig mit der Nutzung dieses neuen Schalters in FB-PA wird die
aktuelle Großschrift der bereits vorhandenen Ausgaben auf Groß/Klein umge-
stellt. Neu mit Schalter auf J:
Datum 25.01.JJ Seite 1 Kunden-Nr. 001100 V Rechnr. 1119025
Bisher und bei Schalter nicht J:
DATUM 25.01.JJ SEITE 1 KUNDEN-NR. 001100 V
Die ausgegebenen Werte können in FB-F "FREMDSPRACHE ZU DIV. MAHNTEXTEN"
per <F7> übersetzt werden.
(Programme: TBANK,FIRMA2/HOSPRA / Dokus: DB-DOKU/FB-DOKU) #29099)
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06.02.24: FB-M Anzeige verwendeten Modi TP, RE, IN und Mahnstufen 1..4
Im FB (FIRMA2) wird nun bei Aufruf des Unterpunktes MAHNTEXTE ANLEGEN 4
angezeigt, zu welchem Modus Mahntexte angelegt wurden:
MODUS: __ TP,RE
Nach Auswahl eines Modus und der Textsektion wird mit * unterhalb der
Zeile MAHNSTUFE (1/2/3/4) markiert, zu welcher Mahnstufe Texte ange-
legt sind: * *
(Programm: FIRMA2 / Doku: FB-DOKU / #739)
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06.02.24: FB-4 neues/erweitertes Fälligkeitshütchen für DB-Mahnungen
Für die Mahntexte (anzulegen in FB-4, Mahntexte für DB) gibt es eine
erweiterte Hütchenfunktion zu dem bereits vorhandenen:
DTxx = im Mahntext wird das Tagesdatum (Eintrag ^DT) angezeigt.
(xx = Anzahl der Tage wird bei Erstellung dem jeweiligen Datum
hinzugerechnet)
DT-xx = Anzahl Tage lt. xx wird vom Tagesdatum abgezogen.
Beispiel Tagesdatum = 29.01.JJ
^DT10 ergibt den 08.02.JJ (Addition)
^DT-10 ergibt den 19.01.JJ (Subtraktion)
Innerhalb einer Zeile können gleiche Hütchen mehrfach verwendet werden.
(Programme: FIRMA2/TBANK / Doku: FB-DOKU / #745)
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07.02.24: Erweiterung DTAUSZ-Logg-Datei
Die Logg-Datei des DTAUSZ (dtauszlog) wurde erweitert:
Die Eingaben aus den Punkten 5 (Übernahme in die Buchhaltung) und
6 (Löschen alter Daten) werden nun mitprotokolliert.
Bei der Übernahme in die Buchhaltung werden sowohl die Eingaben als auch
die Fehler ausgegeben.
* U.: Kontoauszug (Datum + Nummer) wurde erfolgreich übernommen.
* n.U.: Kontoauszug wurde nicht übernommen.
(Programm: DTAUSZ / Doku: DTAUSZ-DOKU / #1235)
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13.02.24: Änderungen im Programm DK (KDRUKT)
Drucke mit Dezimaltrennzeichen:
Für alle Drucke der DK-Sektionen K, J, T, A und B wird als Dezimalzeichen
das in der CBLWBS als DECIMAL-POINT eingetragene Zeichen (. oder ,)
verwendet. (#30831)
In der Sektion DK-* (TAGES-.../STERN) gibt es eine neue Abfrage:
DRUCKEN ALS NURNUMMER-LISTE
Bei Eingabe von "J" wird lediglich eine Liste der Stern-IDs erstellt,
ohne weitere Informationen. (#20624)
In der Sektion DK-S (SALDEN) gibt es eine neue Abfrage:
VERKEHRSZAHLEN?
Bedeutung: Saldenliste mit/ohne Verkehrszahlen
Der Ausdruck beinhaltet üblicherweise Soll/Haben inklusive der
"Verkehrszahlen", d.h. Soll/Haben-Bewegungen auf dem Konto und Soll/Haben
für den eigentlichen Saldo.
Da die Ausgabe der Verkehrszahlen (Soll/Haben - linker Block des Drucks)
u.U. in der Excelverarbeitung störend sein kann, können diese ausgeblendet
werden:
N = Unterdrücken der Verkehrszahlen (#5591)
CSV-Dateien:
Auch im DK-W WAEHRUNGS-SALDEN können nun CSV-Dateien erzeugt werden. Mit
Eingabe "D" im Feld "DRUCKEN" öffnet sich ein Fenster zur Eingabe des
Pfades für die Datei. (#18329)
Erfolgt der Druck auf einen CSV-Drucker öffnet sich Excel jetzt auch im
DK-W direkt nach DRUCKEN J (bisher erst nach Verlassen des DK). (#18329)
(Programm: KDRUKT / Dokus: DK-DOKU/KTOSNOK-DOKU)
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13.02.24: HTALL neue Abfrage <Lücken füllen?>
Durch die Verwendung von HTALL entstehen Lücken im Journalzähler.
Vor dem Start kommt jetzt eine entsprechende Warnung:
+-------------------------------+
!Achtung es entstehen Lücken !
+-------------------------------+
Hier gibt es neu die Abfrage:
Lücken füllen?
Bei Eingabe J hier wird dafür gesorgt, dass diese Lücken nach und nach
wieder gefüllt werden (<F3> wird zurückgesetzt).
N = Die Lücken bleiben erhalten
(Programm: HTALL / Doku: HTALL-DOKU /#7616)
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19.02.24: Protokoll-Logg-Datei des SJTTST
Für das Zusatzmodul SJTTST gilt nun, dass nicht mehr jeder SJTTST-Lauf
eine eigene Logg-Datei schreibt, sondern wie üblich in der vorhandenen
$WBSDIR/logg/sjttstlog angehängt wird.
(Programm: SJTTST / Doku: SJTTST-DOKU / #26630)
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20.02.24: Erweiterung JKHIST
Allgemein: Das JKHIST dokumentiert Änderungen an Journalsätzen (Buch-
haltung) gemäß Anforderung des Initiators.
Das JKHIST ist nun dahingehend erweitert worden, dass das manuelle
Aussternen (Kennz.: 1-9,a-d, R) im Journal nun dokumentiert wird.
Beispiel:
01 15.02.JJ 32 TT.MM.JJ (Änderungsdatum)
J3 14.02.JJ HH:MM <SB> 2
alt: 1412300 -2156,00 80300 2156,00 *
neu: 1412300 -2156,00 A 80300 2156,00 *
01 15.01.JJ 38 TT.MM.JJ (Änderungsdatum)
J3 14.02.JJ HH:MM <SB> 2
alt: 1412300 2156,00 80300 A -2156,00
neu: 1412300 2156,00 A 80300 A -2156,00
Die automatischen Sternchen sind nicht in der JKHIST-Historie, da diese
durch die Sternhistorie (KTOSNOK) ausgewertet werden können.
(Programm: KJOURS/JKHIST / Doku: JKHIST-DOKU / #29500)
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19.03.24: DKDEF (DK): Erweiterung der Fremdwährungs-Darstellung
Grundsätzlich: Mit dem DKDEF (Sondermodul) können frei definierbare Aus-
wertungen der Journaldaten vorgenommen werden. In bestimmten DK-Sektionen
nutzt man dann Definitionen (aus DKDEF) nach Wahl, um Journaldaten zu
exportieren. So können in der Weiterverarbeitung (z.B. Excel) die Spalten
und deren Inhalte selbst definiert und strukturiert werden.
Das DKDEF weist nun zwei neue Einzelinformationen auf, die in eine Defi-
nition eingebaut werden können:
* FW-Betr-Konto
* FW-Betr-Gegenkto
Grund der Erweiterung:
Werden mithilfe des DKDEF im DK Konten ausgewertet, die Fremdwährungs-
beträge aufweisen, kann man nun zusätzlich zum allgemeinen Fremdwährungs-
betrag zusätzlich bzw. stattdessen den Fremdwährungsbetrag zu Konto/
Gegenkonto selektieren.
Die Fremdwährungsbeträge erhalten jeweils das gleiche Vorzeichen wie der
Kontobetrag bzw. Gegenkontobetrag, der Inlandswährung (BUPARA-Währung).
Der allgemeine Fremdwährungsbetrag bleibt aus Kompatibilitätsgründen
erhalten.
(Programme: DKDEF/BLKSAP / Doku: DKDEF-DOKU / #31526)
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17.05.24: Erweiterung der AGINKA-FAX-Parameter
Nur mit Modul AGIMOK - Versand AGINKA-Provisionsabrechnung per E-Mail/Fax:
In AGINKA-FX = Fax- / Email-Parameter gibt es neu die Möglichkeit bei dem
Versand der AGINKA-Abrechnungen Kopien (CC) der Abrechnungen an bis zu
5 zusätzliche Mailadressen zu verschicken:
statt bisher: AG,P CC : __
jetzt: AG,P CC : __ __ __ __ __ __
Die Mailadressen müssen im Agenturstamm auf der P-Seite angelegt sein.
(Programm: AGINKA / Doku: AGIMOK-Doku / #34683)
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17.05.24: Erweiterung der Parameter im AGINKA
In AGINKA-4 = Parameter gibt es einen neuen Schalter: <Rechnr. wie Start>
Hiermit kann gesteuert werden, ob die Rechnungsnummern auf der Abrechnungs-
liste im externen Format ausgegeben werden sollen.
(Programm: AGINKA / Doku: AGINKA-DOKU / #34384)
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04.06.24: KKAUSZ: Erweiterung um eine Logg-Datei
Jeder KKAUSZ-Lauf wird nun in der Logg-Datei $WBSDIR/logg/kkauszlog
mitprotokolliert.
(Programm: KKAUSZ / Doku: KKAUSZ-DOKU)
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10.06.24: BLZPRU: zweites österreichisches Format
Die Importdatei für österreichische Bankdaten hat sich geändert: Die
Spalte "Politischer Bezirk" ist entfallen, dadurch verschiebt sich der
SWIFT-Code.
Bsp. alt:
Kennzeichen;Identnummer;Bankleitzahl;Institutsart;Sektor;Firmenbuchnummer;
Bankenname;Straße;PLZ;Ort;Politischer Bezirk;Postadresse / Straße;Post-
Adresse / PLZ;Postadresse / Ort;Postfach;Bundesland;Telefon;Fax;E-Mail;
SWIFT-Code;Homepage;Gruendungsdatum;ZweigniederlassungVon;^M
Hauptanstalt;"10050973";"52300";"KI";"Aktienbanken";"350921k";"Addiko
Bank AG";"Canetti Tower, Canettistraße 5/OG 12";"1100";"Wien";"";"";"";
"";"";"Wien";"050232";"050232/3000";"holding@addiko.com";"LOLAAT2KXXX";
"www.addiko.com";"20130621";;^M
Bsp. neu:
Kennzeichen;Identnummer;Bankleitzahl;Institutsart;Sektor;Firmenbuchnummer;
Bankenname;Straße;PLZ;Ort;Postadresse / Straße;Postadresse / PLZ;Post-
adresse / Ort;Postfach;Bundesland;Telefon;Fax;E-Mail;SWIFT-Code;Homepage;
Gründungsdatum;LEI^M
Hauptanstalt;10050973;52300;KI;Actienbanken;350921k;Addigo Bank AG;
Canetti Tower, Caneddistraße 5/OG 12;1100;Wien;;;;;Wien;050232;050232/3333;
holding@addigo.com;HSEEAT2KXXX;www.addiko.at;21.06.2013;
529900UKZBMDBDZIXD62^M
Das BLZPRU kann nun beide Formate importieren.
(Programm: BLZPRU / Doku: BLZPRU-DOKU / #33650)
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01.07.24: AGINKA: Einschränkung/Ausschluss Überschrift (tourist. Leistung)
Bisher konnte man in der Parameter-Sektion (Menuepunkt 4) des AGINKA
eine tourist. Leistung/Überschrift mit Platzhaltern erfassen und im
AGINKA-1 mit dem Feld "Ueberschrift einschr.:" entweder ein- oder aus-
schließen.
Der Initiator dieser AGINKA-Erweiterung benötigt nun als Ein- bzw. Aus-
schlusskriterium mehr als eine Stelle an genau einer Überschriften-Posi-
tion, so dass das AGINKA dafür erweitert wurde:
AGINKA-4 (Parameter): die bisherige Abfrage einer Überschrift wurde ent-
fernt. Stattdessen kann auf der Seite 2 der Parameter nun eingegeben wer-
den:
Einschr. Ueberschrift : ___________ (wie früher)
Einschr. Ueb. (Vgl-Leistung): ________________________________________
Es gilt:
In der oberen Zeile kann eine Struktur wie bisher eingetragen werden.
Platzhalter (Hütchen) sind zulässig.
Sollte diese Funktion nicht ausreichend sein, kann stattdessen in der un-
teren Zeile "Einschr. Ueb. (Vgl-Leistung)" mit der VGL-Funktion gearbeitet
werden:
Bsp.:
Einschr. Ueb. (Vgl-Leistung): ........ÄDLSÜ.*________________________
- die ersten 8 Positionen der Überschrift sind beliebig (je ein Punkt)
- Klammer auf (Ä)
- Werte innerhalb der Klammer: "D", "L", "S"
- Klammer zu (Ü)
- wichtig: ".*" bedeutet, dass alle Zeichen ab Pos 10 (hinter der Klammer)
wieder beliebig sein können
Je nachdem, wie im AGINKA-1 gearbeitet wird, würde man so
- alle Vg. mit "D", "L", "S" an Pos 9 der Überschrift ausklammern
- auf Vg. mit "D", "L", "S" an Pos 9 der Überschrift einschränken
Die neue VGL-Funktion ermöglicht also, mehrere Werte innerhalb einer
Spalte der Überschrift zu steuern.
Es kann "Einschr. Ueberschrift" oder (!) "Einschr. Ueb. (Vgl-Leistung)"
genutzt werden. Die parallele Nutzung ist nicht vorgesehen, da entweder
die obere oder untere Überschriften-Selektion gilt.
Weitere Details zum Umgang mit der "Vgl-Leistung" entnehmen Sie bitte
der AGINKA-Doku.
(Programm: AGINKA / Doku: AGINKA-DOKU / #36492)
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30.07.24: DK/BLKSAP - Export der Daten, Excel-Formatierung
Beim Export von Journaldaten in der DK-Sektion "K" (KONTO-AUSZUG) gibt
es ein neues Feld:
...
ALTERS-STRUKTUR / DKDEF-TABELLE _ ____ / ____ _ _ _ <<<
...
Bsp.
...
ALTERS-STRUKTUR / DKDEF-TABELLE _ ____ / XYZ_ _ _ E <<<
...
Unter der Bedingung, dass
a) mit einer DKDEF-TABELLE gearbeitet wird und
b) das letzte einstellige Feld auf "E" gesetzt wird
werden im Export der Kontendaten die Konten/Gegenkonten/Steuerkonten
abweichend ausgegeben:
Beispiel Konto 1200:
... ;1200; ... (übliche Ausgabe)
... ;="1200"; ... (Excel-TEXT-Format)
Das dient dazu, anschließend in Excel die Sortierungsfunktion in den
Konten-Spalten besser nutzen zu können.
(Programme: KDRUKT/BLKSAP / Doku: DK-DOKU / #31530)
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04.09.24: DTAUSZ: Einlesen der Konto-Auszüge geändert
Das DTAUSZ (Modul) kann dazu genutzt werden, elektronische Kontoauszüge
der Bank einzulesen. Üblicherweise wird für das eindeutige Mapping ent-
weder eine eindeutige 13-stellige ID im Verwendungszweck oder eine ein-
deutige KTO-Nummer je Debitor genutzt. In diesem Fällen kann das DTAUSZ
eine sehr hohe Quote an Datensätze des Kontoauszuges automatisch erkennen
und eine manuelle Nachbearbeitung ist nicht nötig.
Aufgrund einer Kundenanforderung sollten diese Zuordnungs-/Erkennungs-
routinen angepasst werden. Hintergrund ist, dass viele Endkunden sich
nicht an die Veranstaltervorgaben halten und in den Verwendungszweck
lediglich die Buchungs-/Vorgangsnummer eintragen.
WBS Blank empfiehlt NICHT, diese Erweiterung zu nutzen!
Grund: bislang war die Zuordnung Zahlung/Vorgang plus Journalverbuchung
durch die 13-stellige ID sehr sicher. Durch die hier beschriebene Erwei-
terung und dem Parsen eines Verwendungszwecks erwarten wir dieses Problem:
- das DTAUSZ trifft auf einen String im Verwendungszwecks
- aufgrund der Kundenanforderung soll die Zahlung in der Datei dann
einem Vorgang zugeordnet werden, der _vermutlich_ dem String ent-
spricht
- falls der Kunde bei seiner Zahlung aber einen falschen Verwendungs-
zweck angibt (z.B. Zahlendreher), passiert Folgendes:
- einem "falscher" Vorgang wird eine Zahlung zugeordnet
- der eigentliche Vorgang wird nicht erkannt, ein Geldeingang er-
scheint nicht im Vorgang
dann:
- der "falsche" Vorgang ist ggf. überzahlt, es folgt ggf. Gutschrift
an den Debitor (ungewollt)
- der eigentliche Vorgang wird gemahnt, da die eingehende Zahlung ja
einem anderen Vg. zugeordnet wurde
Insofern sind Fehlbuchungen (TP/Journal) zu erwarten, die vom Initiator
aber in Kauf genommen werden. Aus genannten Gründen raten wir davon ab,
diese Erweiterung zu nutzen.
Voraussetzungen für die aktuelle Erweiterung:
- Übernahmeprogramm: DTA940
- Autom.-Level: "5" (aus: PARAMETER-Sektion DTAUSZ, Zeile 7)
- die Routine gilt nur für eingehende Debitorenzahlunge
- die Routine greift nur, wenn der gefundene Vorgang offen ist und
danach ausgeglichen ist
Sind diese beiden Dinge gegeben, versucht das DTAUSZ innerhalb des ge-
samten Verwendungszwecks eine valide Vorgangsnummer zu erkennen und den
passenden Vorgang zuzuordnen.
Sowohl die rein numerische als auch alphanumerische Vorgangsnummer sollte
so ermittelt werden, in einer Master-/Markenumgebung auch mit/ohne voran-
gestelltem POOLPAR-Kennzeichen (erweiterte Rech.-Nr.).
(Programm: DTAUSZ / Doku: DTAUSZ-DOKU / #35142)
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Diese Dokumentation wurde erstellt von der WBS Blank Software GmbH